Die Frösche- und die Entengruppe

"Krippen sind Lern-Orte, die keinen Widerspruch zum Elternhaus, sonder vielmehr eine sinnvolle Ergänzung zu ihm darstellen wollen"

Im Käthe-Luther-Kinderhaus gibt es 2 Krippengruppen mit jeweils 20 Kinder im Alter von 9 Monaten bis 3 Jahren. Die Kinder werden von vier 100% Kräften und einer Anerkennungspraktikantin betreut.

Die Kinder können ab 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr von ihren Eltern und je nach gebuchter Betreuungszeit in die Krippe gebracht werden.

Der Tagesablauf in der Käthe-Luther-Krippe sieht wie folgt aus:

  • 7.00 – 9.00 Uhr Ankommenszeit in den jeweiligen Gruppen
  • 9.00 – 9.30 Uhr findet in beiden Gruppen das gemeinsame Frühstück statt, zuvor werden die Hände gewaschen
  • 9.30 – 10.00 Uhr gehen wir in den Morgenkreis, in dem wir singen, tanzen und Spiele spielen.
  • 10.00 – 11.15 Uhr finden verschiedene Angebote, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder ausgerichtet sind, statt. Bei schönem Wetter machen wir Waldspaziergänge, besuchen umliegende Spielplätze und machen viele andere interessante Sachen.
  • Um 11.30 Uhr gibt es schon das leckere Mittagessen, das wir gemeinsam in der Gruppe zu uns nehmen.
  • Um 12.00 Uhr heißt es für uns Mittagsruhe.
  • Ab 13:00 Uhr können die Kinder abgeholt werden.
  • Ab 14.00 Uhr gibt es noch einmal für die Ganztageskinder ein kleines Vesper in den Gruppen.

 

Eine wichtiges Qualitätsmerkmale, ist die Eingewöhnung.
Wir orientieren an dem Berliner Model.

Was ist die Eingewöhnungsphase?

Sie hilft zur schrittweisen Ablösung des Kindes von den Eltern und bietet einen Aufbau einer tragfähigen Bindung an die Bezugserzieherin.
In der Eingewöhnungsphase ist es wichtig, dass die Kinder eine Vertrauensbeziehung zu den jeweiligen Bezugserzieherinnen aufbauen können. Diese Vertrauensbeziehung braucht Zeit und wird immer individuell an das jeweilige Kind angepasst.

"Lass mir ZEIT"

Es gibt einen Plan für ca. vier Wochen, Bezugserzieherin und Eltern besprechen täglich das weitere Vorgehen in der Eingewöhnung. Es kann durchaus auch „normal“ sein, wenn die Eingewöhnung sich auf sechs Wochen ausdehnt. Nach der Eingewöhnungszeit werden intensive Elterngespräche geführt. Wir dokumentieren diese Zeit mit Eingewöhnungsprotokollen. Die Eltern erhalten danach einen Fragebogen. Dies dient zur Grundlage für ein gemeinsames Elterngespräch.

Wir in der Krippe führen für jedes Kind ein Portfolio, das wir individuell gestalten. Es besteht aus den Lerngeschichten der Kinder, verschiedene Bildern von Angeboten und Tätigkeiten in der Gruppe: Das ist ..., das entdeckst und lernst du, das ist deine Schatzkiste. Dieses Portfolio dürfen die Kinder am Ende der Krippenzeit in den Kindergarten mitnehmen, dort wird es dann weiter geführt.

"Lernen ist ein aktiver Prozess, den wir begleiten"

Mit den vorliegenden Bögen zur Entwicklungsbeobachtung- und Dokumentation wird es möglich, Kinder über den Alterszeitraum von 3 – 36 Monaten gezielt im Krippenalltag zu beobachten und ihren Entwicklungstand zu protokollieren.
Dies wird dann im gesamten Krippenteam besprochen und hilft einen individuellen Entwicklungsplan für jedes einzelne Kind anzubieten.
Durch die verschiedenen Beobachtungen, die wir durchführen, werden die Interessen und Bedürfnisse der Kinder herausgefiltert und in angepasste altersgerechte Angebote und Projekte umgesetzt.

"Hilf mir es selbst zu TUN"

Erziehungspartnerschaften mit den Eltern, ist einer der wichtigsten Bestandteile im Krippenbereich.

Zusammenarbeit mit den Eltern:

  • Elternversammlungen
  • Aufnahmegespräche
  • Elternabende
  • Hospitationen in der Gruppe
  • Bastel-Nachmittage
  • Gottesdienst
  • Elterncafe

Uns als Team ist es wichtig, gemeinsam mit den Eltern zu kooperieren, damit ihr Kind sich bei uns gut entwickeln kann.

 

 

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